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Neuer Vorsteher der Berliner Diözese

Moskau – Bei seiner Sitzung am 28. Dezember 2017 hat der Heilige Synod der Russischen Orthodoxen Kirche unter Vorsitz von Patriarch Kirill mit dem Beschluss Nr. 116 den Vikarbischof des Patriarchen Bischof Tichon (Zaicev) von Podol’sk zum neuen Verwalter des Bistums von Berlin und Deutschland ernannt.

Bischof Tichon wurde am 13. April 1967 in Moskau geboren. Er hat die Oberschule und Fachoberschule absolviert und in den Jahren 1985-1987 seinen Wehrdienst geleistet. Im Jahr 1987 trat er in das Moskauer Priesterseminar ein, das er 1991 erfolgreich absolvierte. Im selben Jahr wurde er an der Moskauer Geistlichen Akademie aufgenommen, die er im Jahr 1995 absolvierte, wobei er seine Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde des Kandidaten der Theologie zum Thema „Der ehrwürdige Theodor Studites – Lehrer des Mönchsstandes“ verteidigte. Nach dem Abschluss des Studiums an der Akademie setzte er seine Tätigkeit als Lehrer im Moskauer Priesterseminar fort, wo er Liturgik, Homiletik und altgriechische Sprache lehrte.

Am 25. März 1993 wurde ihm mit dem Segen von Patriarch Aleksij II.. von Archimandrit Benedikt (Knjazev), dem ersten Prorektor der Moskauer Geistlichen Akademie und des Priesterseminars (MGAuS), die Mönchsweihe erteilt. Er nahm dazu den Namen Tichon an zu Ehren des hl. Tichon, des Patriarchen von ganz Russland. Am 7. April 1993 wurde der Mönch Tichon in der Akademischen Mariä-Schutz-Kirche vom Rektor der Moskauer geistlichen Schulen, dem Bischof von Dmitrow, Filaret, zum Diakon geweiht. In der Akademie leistete er den Dienst des Oberdiakons. Im August 1995 wurde er zum Prior der Akademischen Mariä-Schutz-Kirche berufen. Am 6. Januar 1996 wurde er vom Rektor der MGAuS, dem Bischof von Vereja Evgenij, zum Priester geweiht. Zu Ostern 1999 wurde er zum Klostervorsteher (Igumen) ernannt. Ab dem Jahr 2002 war er in der MGAuS für die Vorbereitung der Anwärter auf einen klerikalen Stand verantwortlich.

Am 24. Dezember 2004 wurde er zum Mitglied der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem beordert und am 6. Oktober 2006 wurde er zum Leiter der Mission berufen. Seit 2008 ist er Mitglied des Rats der Kaiserlichen Orthodoxen Gesellschaft von Palästina. Auf Beschluss des Heiligen Synods vom 31. März 2009 (Journal-Nr. 18) wurde er zum Vorsitzenden der finanziellen und wirtschaftlichen Verwaltung des Patriarchats von Moskau unter Befreiung vom Amt des Leiters der Russischen Geistlichen Mission in Jerusalem berufen.

Der Synod ernannte dann am 25. April den Archimandriten Tichon zum Bischof von Podolsk, sowie zum Vikar des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, und am Folgetag wurde er in der Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau von Patriarch Kirill und dem Metropoliten von ganz Amerika und Kanada Jona zum Bischof geweiht.

Ab dem Jahr 2011 wirkte er als Seelsorger in Gemeindekirchen des Nordöstlichen Verwaltungsbezirks der Stadt Moskau (Dreifaltigkeits-Kirchenbezirk). Seit dem 22. März 2011 ist Mitglied des Obersten Kirchenrats der Russischen Orthodoxen Kirche.

Auf Beschluss des Heiligen Synods vom 25. Juli 2014 (Journal-Nr. 64) wurde er vom Amt des Vorsitzenden der finanziellen und wirtschaftlichen Verwaltung des Patriarchats von Moskau entpflichtet und am 22. Oktober 2015 (Journal-Nr. 62) wurde er zum Leiter der Eparchien von Wien und Österreich sowie der Eparchie von Budapest und Ungarn berufen. Von dort wechselt er nun nach Berlin.

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